Hier könnt ihr nachlesen, wie ich mein Apfelmus einkoche. Das dient dem Haltbar machen. Nicht alle Äpfel bleiben über den Winter so lange haltbar. Die altbekannte Methode für das Haltbarmachen ist Einkochen.  Dabei ist der Zusatz von Zitronensaft oder Vitamin C und Zucker, ein wesentlicher Bestandteil.

Zutaten für das Apfelmus

  • 1 kg Äpfel
  • 200 ml Wasser
  • 100 -150 g Zucker
  • Saft von ½ Zitrone oder Vitamin C Pulver zum haltbar machen
  • außerdem ca. 5 – 7 Gläser a 250 ml oder 3- 4 Gläser a 500 ml

Vorbereitung:

Die Gläser noch einmal sauber ausspülen. Am besten einen Spülgang in der Spülmaschine einlegen. Vor allem die Deckel müssen sauber und trocken sein. Dies alles ist eine wichtiger Grundstein für das Haltbarmachen.

Zubereitung

Die Äpfel waschen, schälen, aufschneiden.  Am besten vierteln und das Kerngehäuse wegschneiden. Äpfel in einen großen Kochtopf geben. Wasser hinzuschütten. Kochen, bis die Äpfel weich sind. Dann mit einem Pürier-Stab mixen. Zucker hinzufügen, Vitamin C oder Zitronensaft zufügen. (Tipp: Wer mag, kann an dieser Stelle für ein besonderes Aroma auch Zimt oder Rum oder Mandel-Blättchen hinzufügen)

Nun das Mus kochend heiß in die gesäuberten, vorbereiteten Gläser füllen. Allerdings darauf achten, dass ihr die Gläser nicht sofort ganz einfüllt, sondern zuerst nur ein bisschen (ca. 3 cm hoch)einfüllt.  Man sagt, das Glas muss sich erst an die Temperatur gewöhnen! Anschließend dann bis zum Rand anfüllen. Gegebenenfalls den Glasrand noch einmal mit einem sauberen Tuch abwischen. Dann sofort mit dem sauberen Deckel verschließen. Gefüllte, verschlossene Gläser für 5 Minuten auf den Kopf stellen. Dient dazu, dass der Sauerstoff wirklich draußen ist! Gläser gut auskühlen lassen. Das Mus sollte kühl und dunkel gelagert werden. Das reicht aus, damit es haltbar bleibt.

Mit dem Einkoch-Automat arbeiten:

Dieser Topf darf, so meine ich, in einer – „Do-it-yourself -Küche“ nicht fehlen. Oft sind es Landfrauen, die diese Arbeiten wirklich noch in- und auswendig beherrschen und anwenden. Zumindest weiß ich das aus meinem Bekanntenkreis und aus meiner eigenen Erziehung. Natürlich, ich habe bereits als 13-Jährige schon immer zu Hause Obst – und Gemüse – Konserven eingekocht. In den Sommerferien!  Das hat mir wahnsinnig Spaß gemacht, dafür sind wir so gut wie nie in den Urlaub gefahren. Einfach weil das auf unserem Betrieb zu Hause, wie heute eben auch, nicht möglich war. Es galt Tiere zu versorgen, und auch Obst und Gemüse zu verarbeiten, damit es nicht schlecht wird. Das war mir damals wichtig und ist mir heute noch wichtig.

Aber Schluss mit meinem Schwenk aus dem Leben:

Jetzt zum Einkochtopf. Ich habe euch bei Amazon extra einen mit Rezept-Buch herausgesucht, weil darin genau beschrieben wird, welche Obst oder Gemüsesorte bei wie viel Grad Celsius, für wie lange, eingekocht werden muss.

Der Vorteil von dem Einkochtopf ist, dass zum Beispiel auch lauwarmes oder abgekühltes Apfelmus in die vorbereiteten Gläser eingefüllt werden kann. Die Deckel müssen auch verschlossen werden. Dann werden die verschraubten Gläser in den Einkochtopf gestellt. Es wird Wasser so weit aufgegossen, bis das Wasser die Gläser vollständig überdeckt hat. Anschließend wird die richtige Temperatur eingestellt und gewartet bis ein Licht (bei unserem Topf ist es ein rotes Licht, das dann auf Grün wechselt) angeht. Ab dann wird die Zeit gestoppt.

Bei Apfelmus gilt, dass die Gläser bei 90 C° Wassertemperatur 30 Minuten lang gekocht werden.

Dann sind die Deckel vollständig verschlossen. Ab und an kann passieren, dass bei der sogenannten Deckelprobe ein Deckel noch einzudrücken ist. Solche Gläser mit eindrückbaren Deckel sollten zuerst aufgebraucht werden. In solchen Gläsern befindet sich noch Luft. Die sind nicht richtig zu.

Normalerweise ist das Einkochen mit Einkochtopf ein sicherer Garant für die Haltbarkeit, wenn alles oben beschriebene eingehalten wurde!