Düngeverordnung nach 2020, Agrar & Politik, regional, nachhaltig, agrar, bio

Im Blogbeitrag Die gegeängelten Landwirte habe ich versucht, zu erklären, dass es nicht mit rechten Dingen zu geht.  Auflagen entstehen auf der Grundlage eines Grundwasser-Messstellen-Netzes, deutschlandweit. Diese Mess-Stellen  sind teilweise  fragwürdig. Es sind zu wenige und sie sind nicht repräsentativ. Verschiedene Landwirte und auch Amtsträger nehmen an, dass nicht korrekt gemessen wird. So soll auch an Oberflächengewässer gemessen werden, obwohl es sich um Grundwasser-Mess-Stellen handelt. Die Auflagen, die diskutiert werden, sind nicht mehr haltbar. Es werden wohl weitere landwirtschaftliche Betriebe aufhören, weil es für die Landwirte nicht mehr machbar ist.

Zum Beispiel der Bau eines zusätzlichen Gülle-Lagerraums. Das ist so teuer, sodass der ein oder andere Landwirt das Handtuch werfen wird. Zumal auch die Erzeugerpreise von landwirtschaftlichen Produkten immer weiter steigen. Das was unter dem Strich dabei erwirtschaftet wird, steigt nicht mit an. Das meiste steckt der Handel selbst ein. So ist es auch, wenn das Brötchen beim Bäcker teurer wird. Dieser Aufpreis wird nicht dem Landwirt gezahlt.

Die Info-Grafik  soll dem Landwirt sagen, dass er die Düngeverordnung nicht aus dem Blickfeld verlieren soll. Dem Verbraucher soll sie anzeigen, auf was der Landwirt achten muss. Aber auch, dass manche  Vorschriften langsam Sinn-entfremdet sind. Ich weise darauf hin, dass Deutschland in punkto Lebensmittel-Sicherheit und Kontrollen bei der Lebensmittel-Erzeugung schon an Platz Eins weltweit steht!

Infografik zur Düngeverordnung (PDF) >> von Michaela Kopp