Lustige-Weihnachtsgrüße:

Lustige-Weihnachtsgrüße, wer sucht sie nicht? Deshalb habe ich euch lustige Geschichten und Gedichte gesucht…  Und ihr als Eltern könnt sie euren Kindern vorlesen oder euch selbst daran vergnügen. Zugegeben, die Geschichte mit dem Fritzlein, die müsst ihr ja nicht unbedingt vorlesen! Die letzten zwei Gedichte sind vor allem für kleinere Kinder gedacht und kürzer. Das allerletzte ist ein Dankes-Gedicht! Denn nur durch Dankbarkeit erlernen wir Anerkennen und Wertschätzen. Es ist so wichtig Danke zu sagen, für das was man hat und tut! Warum nicht gleich Danke-Sagen den Kindern lernen!

So und nun noch etwas:

Bedenkt: Bei uns in Bayern und eben auch im christlichen Glauben kommt nicht der Weihnachtsmann, sondern das CHRISTKIND! Das Christkind in Form vom Jesukindlein. An Weihnachten wird Jesus als Kindlein in einer Krippe in einem ärmlichen Stall geboren. Warum? Weil er der Sohn Gottes ist und in Form eines Menschen zu uns auf die Erde kommt! Gott als Vater, als Sohn und als Heiliger Geist, steht zusammenfassend für die Dreifaltigkeit im christlichen Glauben.

Um das jetzt auf Agrar und Brauchtum umzumünzen:

Sicher, legt mich nicht Fest! Auch hier gibt es  Ausnahmen an Glauben und Tradition.  Eins vorweg: sowohl für die Kinder, als auch für die Erwachsenen ist Gott schwer vorstellbar.  Aber ich kenne es aus meiner Kindheit so (auch auf Höfen in meiner Umgebung), dass das Christkind zu Weihnachten ins Wohnzimmer fliegt. Bei uns war und ist es immer noch das Wohnzimmer. Denn dort haben die Eltern den Christbaum aufgestellt. Oder die Kinder auch schon mal mitgeholfen; Bei mir helfen sie mit, wo käme ich denn hin!…Und Spaß macht es ihnen auch noch!

Das Christkind das zu Hause durchs Fenster fliegt und dann unter dem Weihnachtsbaum in der Krippe liegt, soll eine Versinnbildlichung unseres Glaubens sein.

Die Familien-Tradition:

Deshalb wurde bei uns ca. am 23.12.  in meiner Kindheit immer das Wohnzimmer verdunkelt und zugesperrt. Erst am Heilig Abend nach der Christmette (für Kinder) hat dann das Glöckchen geläutet. Dies hieß dann: Das Christkind war da. Dann waren die Türen offen und der Christbaum stand da in hellem Schein und drunter lagen Geschenke.

Natürlich haben wir als Kinder dann schon einmal versucht durchs Schlüsselloch zu schauen…

Lustige-Weihnachtsgrüße (für Erwachsene):

Und wieder nun lässt aus dem Dunkeln
Die Weihnacht ihre Sterne funkeln!
Die Engel im Himmel hört man sich küssen
Und die ganze Welt riecht nach Pfeffernüssen …

So heimlich war es die letzten Wochen,
Die Häuser nach Mehl und Honig rochen,
Die Dächer lagen dick verschneit
Und fern, noch fern schien die schöne Zeit.
Man dachte an sie kaum dann und wann.
Mutter teigte die Kuchen an
Und Vater, dem mehr der Lehnstuhl taugte,
Sass daneben und las und rauchte.
Da plötzlich, eh man sich’s versah,
Mit einem Mal war sie wieder da.

Mitten im Zimmer steht nun der Baum!

Man reibt sich die Augen und glaubt es kaum …
Die Ketten schaukeln, die Lichter wehn,
Herrgott, was giebt’s da nicht alles zu sehn!
Die kleinen Kügelchen und hier
Die niedlichen Krönchen aus Goldpapier!
Und an all den grünen, glitzernden Schnürchen
All die unzähligen, kleinen Figürchen:
Mohren, Schlittschuhläufer und Schwälbchen,
Elephanten und kleine Kälbchen,
Schornsteinfeger und trommelnde Hasen,
Dicke Kerle mit rothen Nasen,
Reiche Hunde und arme Schlucker
Und Alles, Alles aus purem Zucker!

Ein alter Herr mit weissen Bäffchen
Hängt grade unter einem Aeffchen.
Und hier gar schält sich aus seinem Ei
Ein kleiner, geflügelter Nackedei.
Und oben, oben erst in der Krone!!
Da hängt eine wirkliche, gelbe Kanone
Und ein Husarenleutnant mit silbernen Tressen –
Ich glaube wahrhaftig, man kann ihn essen!

In den offenen Mäulerchen ihre Finger,
Stehn um den Tisch die kleinen Dinger,
Und um die Wette mit den Kerzen
Puppern vor Freuden ihre Herzen.
Ihre grossen, blauen Augen leuchten,
Indess die unsern sich leise feuchten.
Wir sind ja leider schon längst »erwachsen«,
Uns dreht sich die Welt um andre Achsen

Und zwar zumeist um unser Büreau.
Ach, nicht wie früher mehr macht uns froh
Aus Zinkblech eine Eisenbahn,
Ein kleines Schweinchen aus Marzipan.
Eine Blechtrompete gefiel uns einst sehr,
Der Reichstag interessirt uns heut mehr;
Auch sind wir verliebt in die Regeldetri
Und spielen natürlich auch Lotterie.
Uns quälen tausend Siebensachen.
Mit einem Wort, um es kurz zu machen,
Wir sind grosse, verständige, vernünftige Leute!

Nur eben heute nicht, heute, heute!

Ueber uns kommt es wie ein Traum,

Ist nicht die Welt heut ein einziger Baum,
An dem Millionen Kerzen schaukeln?
Alte Erinnerungen gaukeln
Aus fernen Zeiten an uns vorüber
Und jede klagt: Hinüber, hinüber!
Und ein altes Lied fällt uns wieder ein:
O selig, o selig, ein Kind noch zu sei.

(Arno Holz)

Lustige-Weihnachtsgrüße:

Wir glauben ans Christkind!

Die gleiche Frage Jahr um Jahr:
Das Christkind oder Santa Claus?
Für uns ist das schon lange klar –
das Match geht für das Christkind aus!

Ob das blondlockige Kind mit Heiligenschein,
das erfüllt uns jeden Weihnachtswunsch
oder der Alte mit Rauschbart und roter Stola?
Egal, wichtig ist uns die Tradition dabei allein –
traditionell trinkt das Christkind nämlich Punsch
– und der Weihnachtsmann, der trinkt nur Cola!

Lustige-Weihnachtsgrüße:

Fritzchen bekommt eine Spielzeugeisenbahn

An Weihnachten bekommt Fritzchen eine Spielzeugeisenbahn. Er baut sie sofort auf, zieht sich eine Mütze an und ruft: „Hamburger Hauptbahnhof, Hamburger Hauptbahnhof – kleine Schweine links einsteigen, große Schweine rechts einsteigen.“ Schnell kommt seine Mutter aus der Küche gelaufen: „Das sagt man nicht, Fritzchen. Zur Strafe gehst du jetzt eine Stunde in dein Zimmer!“ Nach einer Stunde kommt Fritzchen aus seinem Zimmer zurück, geht an die Eisenbahn und ruft: „Hamburger Hauptbahnhof, Hamburger Hauptbahnhof – kleine Schweine links einsteigen, große Schweine rechts einsteigen und wegen dem Meckerschwein aus der Küche haben wir eine Stunde Verspätung.“

Weihnachtsgrüße für (Kleine) Kinder:

Warten aufs Christkind

Wann nur das Christkind endlich läuten,
noch kann das Glöckchen ich nicht hören,
was hat das wohl heut zu bedeuten –
und dabei könnte ich beschwören
und das ist sicher nicht gelogen,
ich hab‘s durchs Schlüsselloch gesehen –
zum Fenster ist hereingeflogen,
ich kann es wirklich nicht verstehen,
das war doch vor Stunden schon,
warum es mich auf dieses Fest
und auf den ersehnten Glockenton
gar so lange warten lässt?
Da endlich – der ersehnte Klang,
die Türe öffne ich ganz schnell –
ich hör‘ der Engelchen Gesang
und der Weihnachtsbaum strahlt hell!
Sein Leuchten reicht in jedes Eckchen
Es erhellt das ganze Haus –
Und unterm Baum die vielen Päckchen –
Das lange Warten zahlt sich aus!

Dankeschön ans Christkind

Heute, so wie jedes Jahr
das Christkind furchtbar fleißig war,
es hat in der „Heiligen Nacht“
jedem von uns Geschenke gebracht,
den Christbaum in sein Festkleid gehüllt
und uns jeden Wunsch erfüllt!
Für seine Mühen in diesen Tagen
Will ich ihm heute „Danke“ sagen,
und ich verspreche, das ist klar,
ganz brav zu sein im nächsten Jahr!

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