Soja Anbau anstatt Mais: 

Warum sich der ein oder andere Landwirt diese Frage stellt?

Dazu muss man wissen, dass Mais und Soja beinahe denselben Anbauzeitpunkt haben. Doch bei der Pflegemaßnahme unterscheiden sich die beiden. Zwar ist es üblich im konventionellen Anbau, Soja, mit einer Herbizid-Maßnahme die Unkraut Konkurrenz auszuschalten, wie beim Mais auch. 

Doch bei der Düngung gibt es Unterschiede. Denn Soja holt sich den Stickstoff aus der Luft. 

Soja gehört also zu den Leguminosen; zwar muss erst einmal mit einer Spezial-Knöllchen-Bakterien-Kultur das Saatgut geimpft werden; vor allem, wenn es das erste Mal auf einer Fläche kultiviert wird, muss eine gute Portion (1,5 -fach mehr als in späteren Anbaujahren) extra Bakterien-Kultur mit dem Sojasaatgut gemischt werden. Denn diese sind von Natur aus nicht im Boden vorhanden und sorgen dann dafür, dass sich der Anbau auch wirtschaftlich lohnt.

Da 70 – 80 % des Stickstoffes aus der Luft gebunden werden, kann der Landwirt eine mineralische Düngung sparen. Wer also Viehlos oder ein Betrieb mit wenig GV pro Hektar ist, kann bei den teuren Dünger-Preisen gut und gerne auf Soja wechseln. 

Zudem ist Soja dann einsatzbereit für Gentechnik-freie Fütterung durch eigenen Anbau. Besonders geeignet ist der Sojaanbau vor allem auch nach Wintergetreide. Doch er kann auch als Folgefrucht nach z.B. Mais hygienisch wirken.

Vorteile für den Sojaanbau:

  • Dünger Einsparung
  • eigene Futterverwertung 
  • Gentechnik freier Soja
  • bei knapper werdenden Rapskuchen/Sojakuchen am Markt optimal als Eiweißfutter geeignet
  • geringer Pflanzenschutzaufwand
  • aktuell gute Preisaussichten

Die Vermehrungsflächen liegen momentan in Frankreich und Österreich. 

Jedoch ist die Ukraine auch neuntgrößter Sojaproduzent der Welt. Mit 3,8 Mio. Tonnen Soja Ernte (davon wurde 1,8 Mio. Tonnen in der Ukraine selbst verarbeitet) bricht  hier der Markt ein. (Verweis Raps-Sojakuchen)

Zugleich ist das eine Chance, die Fruchtfolge hierzulande zu erweitern. 

Mais und Sojasaatgut schon jetzt vorbestellen:

Wer übrigens denkt, die Dünger-Preise werden sich schon wieder beruhigen; selbst wenn, spätestens im Herbst wird eine Preiserhöhung auch bei Saatmais erwartet. Denn Europa verfügt gerade über die niedrigsten Saat-Mais-Bestände seit jeher. Zusätzlich führte Trockenstress in den Jahren 2018 bis 2020 zu unterdurchschnittlichen Erträgen.

Die deutsche Saatgut hat sich angewöhnt sogenannte “Puffervermehrungen” anzulegen, um die Versorgung mit qualitativ hochwertigem Saatgut sicherzustellen. 

Zur Aussaat 2022, die bald startet, steht sowohl bei Mais als auch bei Soja noch ausreichend Saatgut zur Verfügung.

Doch hinzu kommt nun das Kriegsgeschehen und die Entwicklung am Markt seit den letzten 30 Tagen. Die Kornkammer Ukraine fällt aus. Wahrscheinlich nicht nur mit dem Heurigen Anbau; besonders auffallend sind auch die Lagerbestände, auf die kein Zugriff möglich ist. Und die fehlenden Vermehrungsflächen für die Saat-Mais-Vermehrung. Die Vermehrungsflächen verschieben sich, Konsumpreise steigen.

Aber auch Logistikkosten, fehlende Fahrer aus Osteuropa und Transportunternehmen, die aufgrund der steigenden Energiekosten im zweiten Halbjahr 2022 ausfallen, sorgen für Unsicherheiten und steigende Preise.

Es sind Preissteigerungen von bis zu 15 % bereits zur Aussaat 2022 zu erwarten. 

Deshalb bis 30. April 2022 sind Vorbestellungen bereits für das Anbaujahr 2023 zum letztjährigen Preis (2022) noch möglich.

Die Deutsche Saatgut gewährt eine Keimfähigkeit des Saatgutes von 95 %. 

Sichere dir deine Ernte/n! 

Hast du weitere Fragen rund um Saatgut, dann ruf mich gerne an:  Mobil: 0170 7472 310

Deutsche Saatgut: Mengensicherung für die Aussaat 2023:

Im Bereich Soja stehen keine Lagerbestände zur Verfügung.

Bei Mais rechnen wir mit nur geringen Lagerbeständen. Deshalb, sichere dir jetzt für 2023 dein Saatgut:

  1. Bestelle bis 30. April 2022 deine Menge für die Aussaat 2023 zum bisherigen Preis von 2021/2022:  –> Rechnung und Lieferung kommt bis 31. Mai 2022 –> Bezahlung bitte bis 15. Juni 2022
  2. Bestelle bis 15. Mai 2022 deine Menge für 2023 zum bisherigen Preis zzgl. lediglich 9 % Aufschlag:  –> Lieferung kommt ab 1. Dez. 2022  –> Rechnung                      kommt ab 1. März 2023 –> Bezahlung bitte bis 31. März 2023

Bestelle noch HEUTE!

Und lade dir das Kundenstammdatenblatt und den Bestellschein herunter. Trage deine gewünschten Sorten ein, unterschreibe und schicke mir die ausgefüllten Formalien an post@michaelas-agrarblog.de zurück!