Zucchini im eigenen Garten – Das Sommergemüse schlechthin!

Mit diesem Artikel möchte ich dir  Ratschläge von Zucchini Anbau bis Ernte  mitgeben.

Ein Zucchini Beet vorbereiten:

Der Anbau beginnt mit der Saatbett-Bereitung. Den Erdboden gräbst du mit dem Spaten mehrmals um. Falls der Boden schon locker ist, reicht es aus, die Bodenstruktur mit der Grab-Gabel fein krümelig zu lockern. Wichtig ist allemal ein fein krümeliges, ebenes Beet.

Kennst du das auch? Du wirst überrumpelt von so viel Obst und Gemüse in deinem Garten? Dann habe ich hier eine Checkliste zum Haltbarmachen von Obst und Gemüse:

Wann Zucchini vorziehen?

 

Du säst die Zucchini von April bis Juni vor.

Natürlich kannst du die kleinen Pflänzchen auch kaufen, wenn du zu wenig Zeit hast sie vorzuziehen!

Ab wann kommt die Zucchini ins Beet?

 

Ab Mai bis Juli setzt du sie ins Beet!

Vom Monat Mai an kannst du übrigens alles (also alle Pflanzen) ins Freiland säen, weil davon ausgegangen wird, dass nach den Eisheiligen keine Fröste mehr kommen!

Zucchini Auspflanzen:

Beim Auspflanzen der Pflänzchen achtest du darauf, dass du sie 1 Meter in der Reihe und ca. 1,5 – 2 Meter zwischen den Reihen auseinander pflanzt. Vorsicht beim Pflanzen, dass kein Stängel abbricht. Vor dem Auspflanzen arbeitest du am besten noch Kompost in die Erde. (Wie gesagt ich nehme hierfür Rinder-Mist von unsern Rindern. Du kannst Hühnermist und wenn du keine Tiere hast, Hornspäne verwenden!). Wichtig ist danach sie zu wässern.

Bei der Aussaat ins Freiland gilt 2,5 cm tief ablegen! Säen kannst du die Zucchini auch noch bis Mitte Mai. Danach braucht sie draußen einfach zu lang bis sie Früchte trägt. (Bei der Direktsaat ca. 8 Wochen und je nach Vegetationszeit und Temperatur kann sich das dann, wenn du später dran bist, hinziehen!)

Zucchinisorten

Welche Sorten gibt es, die guten Ertrag bringen aber möglichst Krankheitsresistent sind?

Ich würde mal sagen, Mehltau ist eines der Haupt-Krankheiten, die auch den Ertrag gleich mal leiden lässt! Davon nicht so schlimm betroffen sind oft die jüngeren Pflanzen!

Zucchini gibt es übrigens in verschiedenen Farben: Dunkelgrün, hellgrün, weiß und gelb. Aber auch in unterschiedlichen Formen: längliche, rund-, stern-, keulenförmige Sorten! Manche Zucchini-Sorten wachsen buschig und andere wachsen ranken förmig (Platzsparende Sorten) in die Höhe!

Gute Sorten sind:

Diamant F1 (grün)

Schmeckt lecker, bringt früh Früchte hervor und ist gegen Mehltau resistent!

Green Tiger F1 (hellgrün – dunkelgrün gestreift)

Hell-dunkelgrün gestreifte Zucchini, die besonders lecker schmeckt

Golden Rush F1 (gelb)

Die Golden Rush Zucchini ist goldgelb glänzend und bringt schnell neue Früchte hervor, deshalb auch der Zusatz: Rush! Beachte, dass du die Früchte immer möglichst klein erntest (20 – 30 cm). Sonst besteht die Gefahr, dass sie keine Früchte mehr ausbildet. Auch ein super guter Geschmack.

Patisson Blanc (cremefarbig-weiß)

Diese Zucchini ist besonders: Nicht nur durch ihr nussiges Aroma, sondern auch noch durch ihre besondere Form und der creme-weißen Farbgebung!

Falls du selbst aussäen willst oder sogar selbst Samen ziehen möchtest hier Tipps:

Verwende parthenocarpe und resistente Zucchini (das sind Pflanzen die Früchte tragen, ohne dass sie befruchtet werden zu müssen), sonst musst du die Zucchini bestäuben!

Beim selber vermehren ist darauf zu achten: Falls die Früchte, die dabei hervorgehen, bitter schmecken sollten, diese sofort entsorgen! Denn die Zucchini gehört zu den Nachtschattengewächsen (lateinisch: Cucurbitacae) d.h. sie hatten ursprünglich den Bitterstoff Cucurbitacin enthalten, der bei Rückkreuzungen oder auch durch Mutanten wieder entstehen könnte! Auch wenn du in der Nähe der Zucchini, Zierkürbisse baust, könnte sich der Stoff wieder einkreuzen! Cucrurbitacin reizt die Magenschleimhäute! Übrigens verschwinden die Bitterstoffe auch nicht durch das Kochen!

Achte auf die (Gemüse-)Samenauswahl und befolge die Tipps zur Jungpflanzenaufzucht:

  • Pflanz-Abstände gut einhalten!
  • Tägliches wässern mindestens einmal pro Tag!
  • Blätter nicht unnötig nass machen! (Mehltau-Infektionsgefahr: suche dir auch Mehltau-resistente Sorten)
  • Jungpflanze vor Schnecken schützen (Bierfallen oder Trichter um die Pflanze etc.)
  • Zucchini liebt sonnig, warme Standorte
  • geschützten Standort wählen
Zucchini auf dem Balkon

Du willst wissen, ob die Zucchini auch auf dem Balkon wächst?

Natürlich! Vorausgesetzt du hast Platz! 1,5 m² pro Pflanze: Deshalb suche dir einen sehr großen Eimer, durchlöchere ihn, fülle ihn mit nährstoffreicher Erde! Am besten du vermischst die Erde mit Tier-Mist oder Hornspänen (beides stellt der Pflanze Stickstoff (Nährstoff der Pflanzen) zur Verfügung) und pflanzt die junge Zucchini-Pflanze dort ein. Ein geschützter Standort auf dem sonnigen Balkon! Vergesse nicht regelmäßig (täglich zu gießen) und schon hast du einen Selbstversorger Balkon! Denn du weißt ja, die Zucchini bringt massenhafte Ernte mit sich! (Ernteertrag der Zucchini-Pflanze: 10 – 20 Zucchini bzw. 2 kg Früchte pro 1 m² Pflanze!)

Begehst du vielleicht den Fehler, die Zucchini an der Mutterpflanze zu groß werden zu lassen?

Wenn du nur wenige Zucchini erntest: dann begehst du vielleicht den Fehler, die Zucchini an der Mutterpflanze zu groß werden zu lassen.
Circa alle zwei Tage solltest du deine Zucchini abernten. Wenn die Zucchini nämlich viel zu groß werden, dann steckt die Pflanze ihre ganze Energie immer weiter in die große Frucht. Es kann passieren, dass ihr die Kraft irgendwann ausgeht noch mal junge neue Früchte auszubilden! Außerdem schmecken zu große Zucchini meist nicht mehr so gut.

Reiche Ernte und du weißt nicht was zu tun?

Dann habe ich da etwas für dich:

Meine kostenfreie Checkliste für das Haltbarmachen von Beeren, Obst und Gemüse!  Oder aber du kommst gleich in meinen Online-Kurs in dem du 16 verschiedene Rezepte zum Haltbarmachen von Beeren, Obst und Gemüse findest!

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